Hier eine kleine Auswahl, der meistgestellten Fragen (FAQ’s) an mich :
Die empfohlene Bildschirmzeit hängt vom Alter des Kindes ab. Experten raten dazu, vor dem 3.Lebensjahr keinen Bildschirmkontakt zu ermöglichen. Für Kinder unter 6 Jahren maximal 30–60 Minuten pro Tag festzulegen. Ab dem Grundschulalter sind bis zu 1–2 Stunden angemessen. Aber neben der zeitlichen Befristung ist es noch viel wichtiger, WAS konsumiert wird und wie die Nutzung im Alltag integriert ist. Ausgewogen oder alles auf einmal? Ist die Bildschirmaktivität eine Alternative zu vielen anderen Aktivitäten? Gibt es überhaupt Alternativen zum Bildschirm?
Nutze Jugendschutzfilter, aktiviere sichere Suchmodi, schränke die Internetnutzung ein und sprich mit Deinem Kind über mögliche Risiken und warum es diese Regeln gibt. Vertrauen und regelmäßige Gespräche sind essentiell.
Schaffe eine medienfreie Lernumgebung, stelle klare Regeln für die Mediennutzung während der Schul- und Ferienzeit auf.
Klare, gemeinsam vereinbarte Regeln helfen, Konflikte zu vermeiden. Erkläre Deinem Kind die Gründe hinter den Regeln und lasse es an der Gestaltung mitwirken.
Spreche offen über Cybermobbing, ermutige Dein Kind, verdächtige Vorfälle sofort zu melden, und hilf ihm, Privatsphäre-Einstellungen sicher zu nutzen. Keine (Vor-)verurteilung bei Vorkommnissen. Wichtig ist es, dem Kind zu signalisieren, dass es mit allem zu Dir kommen kann - auch wenn Du innerlich kurz vorm explodieren bist.
Die meisten Plattformen setzen ein Mindestalter von 13 Jahren voraus. Entscheidend ist nicht nur das Alter, sondern auch die Medienkompetenz Deines Kindes. Wenn ich Dir erzähle, was auf den Plattformen bei den Kids alles abgeht, dann weißt du, was ich mit Medienkompetenz meine.
Vermittle Deinem Kind, keine persönlichen Daten preiszugeben, und erkläre ihm, wie es verdächtiges Verhalten erkennt. Nutze zumindest Kinderschutzfilter und sprich über sichere Internetnutzung.
Informiere Dich vorab über die Spiele, die Dein Kind spielen möchte, zeige Interesse an den Spielen und wenn Du die Spiele inhaltlich für Dein Kind als angemessen erachtest und setze klare Zeitlimits. Vergiss nicht, alternative Freizeitaktivitäten anzubieten.
Biete attraktive Alternativen, wie Sport, gemeinsame Unternehmungen oder kreative Hobbys. Kinder und Jugendliche orientieren sich an ihrem Umfeld – sei ein Vorbild in der eigenen Mediennutzung.
Technische und finanzielle Fragen
Deaktiviere In-App-Käufe über die Geräteeinstellungen oder aktiviere eine Passwortabfrage für Käufe. Glaube mir, Kinder können kreativ werden. Sozialer Druck oder Frust, im Spiel voranzukommen und “erfolgreicher” zu werden, verleiten die Nutzer sehr schnell zu Impulskäufen.
Das hängt vom Alter und der Reife des Kindes ab. Ein schrittweises Heranführen mit klaren Regeln ist empfehlenswert. Zudem müssen dem Kind Regeln und deren Absicht und Herkunft verstanden und akzeptiert werden, bevor ein eigenes Gerät erhalten wird.
Zeige Deinem Kind, welche Daten es preisgibt, und helfe ihm, Privatsphäre-Einstellungen zu überprüfen. Dein Kind muss wissen, mit welchen Daten, Informationen und Bildern es sich angreifbar machen kann. Du als Elternteil musst es auch wissen.
Fragen zu den Angeboten (Workshops, Beratung, Coaching)
In einem persönlichen Gespräch klären wir Deine individuellen Herausforderungen und erarbeiten praxisnahe Lösungsstrategien für den Umgang mit Medien in der Familie. Du darfst darüber entscheiden, welches Coaching-Modell letztendlich für Dich am geeignetsten sein soll.
Die Dauer variiert je nach Thema. Ein Elternabend dauert in der Regel 90–120 Minuten, Workshops für Schüler oder Lehrkräfte können zwischen 2 und 6 Schulstunden dauern.
Ein Elterncoaching umfasst meist mehrere Sitzungen à 60–90 Minuten, je nach Bedarf und individuellem Anliegen. Neben festgelegten Online-Sitzungen können mich Klienten bei Bedarf per Whatsapp zu akuten Anliegen kontaktieren und erhalten innerhalb von 24 Std. eine Rückmeldung.
Ja, je nach ANforderungen, Herausforderungen udn Interessen der Einrichtung und des Teams biete ich maßgeschneiderte Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte an. Auch kann ich gerne bei der Erstellung einer Medienkonzeption in der Einrichtung beratend und begleitend mitwirken.
Sie können uns über das Kontaktformular auf der Website oder per E-Mail erreichen, um einen Termin zu vereinbaren.
Die Kosten hängen vom Format und der Dauer ab. Genaue Preisinformationen erhältst Du auf Anfrage Deines Bedarfs.
Ja, die Beratungen finden i.d.R. Online (per Videokonferenz) statt. Wenn es der dringende Wunsch von Eltern ist, persönliche Beratung im Rahmen eines Hausbesuchs abzuhalten, kann ich dies auch nur für Karlsruhe und Umgebung. Hierzu aber gerne mehr im unverbindlichen kostenfreien Erstgespräch.
Ja, ich passe meine Workshops an die Bedürfnisse der Schule, Kita oder Familie an.
Ja, auf Wunsch stelle ich nach den Workshops Handouts und weiterführende Materialien zur Verfügung.
Es kommt drauf an. Um welche Klassenstufe handelt es sich? Welches digitale Endgerät für welche Einsätze sollen eingeführt werden? Geht es um eine medienpädagogische oder medientechnische Einführung? Schreib mich hierzu einfach kurz an.
Herausforderungen im Umgang mit Medien
Warnsignale sind z. B. Rückzug von Freunden und Familie, Vernachlässigung anderer Interessen, schulische Leistungen lassen deutlich nach oder starke Reizbarkeit deines Kindes, wenn z.B. die Nutzung mal eingeschränkt wird oder das Internet plötzlich mal den Geist aufgibt.
Ermutige es, zuerst Alternativen zum Medienkonsum für sich zu entdecken und begleite dein Kind aktiv bei der Suche. Die digitale Mediennutzung für kreative Arbeit (z. B. Videos drehen, Musik komponieren, Programmieren) sollte ergänzend in den Alltag integriert werden. Produzieren statt Konsumieren.
Sprich mit deinem Kind über seine Emotionen und biete alternative Bewältigungsstrategien an, wie Bewegung oder kreative Aktivitäten. In dringenden Fällen solltest Du jedoch dringend professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
Fördere bewusste Mediennutzung, setze feste Zeitlimits und gestalte gemeinsam als Familie Aktivitäten in der echten Welt.