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Impressum: Was du wirklich wissen musst

Warum das Impressum kein optionales Extra ist

Du hast eine Website, denkst an Content, vergisst aber das Impressum. Falsch gedacht. Hier ist der Deal: Ohne korrektes Impressum riskierst du Abmahnungen, Geldstrafen, und das alles, weil das Gesetz das verlangt.

Rechtlicher Rahmen in Deutschland

§ 5 Telemediengesetz schreibt vor, dass jede geschäftsmäßige Online-Präsenz einen Impressums­eintrag braucht. Das bedeutet: Dein Blog, dein Shop, deine private Seite mit Werbung – alles muss Angaben zu Name, Anschrift, Kontakt und ggf. Umsatz-ID enthalten. Und das nicht in irgendeiner Fußnote, sondern deutlich sichtbar.

Was muss ins Impressum?

Erstens: Vollständiger Name oder Firmenbezeichnung. Zweitens: ladungsfähige Anschrift, keine Postfachadresse. Drittens: E-Mail und Telefon, damit sich jeder schnell melden kann. Falls du ein Unternehmen bist, füge die Handelsregisternummer und die Umsatz-Identifikationsnummer hinzu. Wenn du Journalisten- oder Blogger-Status hast, gib deine Aufsichtsbehörde an.

Typische Fallen und wie du sie vermeidest

Viele setzen das Impressum in den Footer, aber das reicht nicht immer. Der Link muss von jeder Seite aus erreichbar sein, nicht erst nach Klicks durch mehrere Menüs. Und vergiss nicht: Das Impressum selbst darf keine Werbung enthalten – das wäre ein Widerspruch.

Ein weiteres No-Go: Das Impressum in einer separaten Sub-Domain wie “info.deineseite.de”. Das ist rechtlich nicht zulässig, weil die Verbindung zur Hauptdomain nicht eindeutig ist.

Beispiel: Der richtige Aufbau

Max MustermannBeispielstraße 1212345 MusterstadtE-Mail: max@beispiel.deTelefon: 01234 567890USt-IdNr.: DE123456789Handelsregister: HRB 12345, Amtsgericht Musterstadt

Praktische Tipps für die Umsetzung

Hier ist warum du ein Plugin benutzen solltest, wenn du ein CMS nutzt. Viele Plugins erzeugen ein rechtssicheres Impressum automatisch, füllen die Felder aus und sorgen für korrekte Formatierung. Aber prüfe immer selbst, ob alles stimmt – das Tool ist kein Ersatz für deine Verantwortung.

Und jetzt: Teste den Link zu deinem Impressum von außen. Öffne die Seite im Inkognito-Modus, klicke durch alle Menüs, um sicherzugehen, dass er wirklich überall erreichbar ist.

Was die Konkurrenz macht

Schau dir an, wie andere Branchenkollegen ihr Impressum darstellen. Oft findest du dort versteckte Keywords, die gleichzeitig SEO-Boost geben. Das ist clever, aber sei vorsichtig, dass du nicht zu werblich wirst.

Ein gutes Beispiel findest du hier: https://bundesligaquoten.com/impressum/.

Letzte Erinnerung

Wenn du das Impressum vernachlässigst, spielst du mit dem Gesetz – und das kostet Geld und Zeit. Setz dich sofort hin, prüfe deine Angaben, veröffentliche das Impressum und kontrolliere die Erreichbarkeit. Und das war’s.